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Hochzeit auf der Stögeralm am Schliersee


Trauung auf der Stögeralm

Schon alleine die Autofahrt von München bis an den Schliersee ist traumhaft. Uns hat der Schliersee mit strahlenden Sonnenschein empfangen. Wir führen über die enge Anliegerstraße hinauf zu Stögeralm und wurden mit einen traumhaften Ausblick belohnt. Die Landwirte Hans & Resi Stöger erkannten schon damals den aufstrebenden Tourismus in der Region und erbauten 1953 die damalige Alm weiter zur Gaststätte aus. 1996 übernahm Hubert Stöger, heutiger Besitzer und Neffe des Ehepaares Hans & Resi Stöger, die Alm. 2006 folgte der Totalumbau nach neuesten Baustandards und es entstand die neue Stögeralm mit viel Holz, Wärme und Liebe zum Detail. 

Das kleine Salettl, direkt neben dem Biergarten, wurde 2010 nachträglich errichtet. Mit herrlichem Blick auf den Schliersee ist es ein zusätzlich beliebter Ort für kleinere Feste und Feiern. Besonders stolz ist Hubert Stöger auf seine langjährigen Stammgäste und die Brautpaare, die auch nach vielen Jahren immer wieder auf einen Besuch im Biergarten vorbeischauen. Bei Hochzeiten oder Festen hat hat man die Stögeralm für sich alleine.

Lea und Michael sind so ein nettes Paar. Ihre Leidenschaft des Reisen haben beide in vollsten Zügen ausgelebt und sogar eine Weltreise gemeinsam gemeistert. Wir wurden von den Trauzeugen so herzlich empfangen und liebevoll umsorgt. Danke, dafür nochmals.  Liebevoll haben diese die Stögeralm draußen dekoriert. Sie haben Bilder von Leas und Michaels Weltreisen an den Abgrenzungen aufgehängt. Über diese  haben sich alle Gäste und da Brautpaar gefreut. Die Gäste kamen hierbei ins Gespräch und viel interessante Geschichten über die Reisen wurden erzählt.

Die Gäste haben sich vorab an der Stögeralm eingefunden und wurden von den Trauzeugen begrüßt. Die beiden Trauzeugen waren einzigartig, witzig, immer auf zack und alles in Blick. Solche Freunde wünscht sich jeder. Die Stimmung war von Anfang an offen und locker, obwohl sich nicht alle kannten und die bayrische Gemütlichkeit fehlte auch nicht.

Viele authentische Bilder sind entstanden, die die Erinnerungen an den schönen Tag festhalten und meist mit traumhafter Aussicht. Es roch nach Limonade und frische Alpenluft. Bevor das Brautpaar auf der Stögeralm ankamen machten sich alle Gäste auf zum Trauort. Ein steiler Aufstieg über Stock und Stein oberhalb der Stögeralm. Dort hatten die Trauzeugen alles vorbereitet für die evangelische Trauung. Leider hat der Traubogen den Kühen nicht standgehalten. Die Kühe hatten ihn kurz vor der Trauung umgerannt und die Blumen verspeist. Gott sei Dank haben sie sich danach es sich etwas unterhalb gemütlich gemacht. 

Die Gäste haben alle oben am Berg gewartet bis das Brautpaar mit dem Pfarrer den Aufstieg bewältigt hatte. Es war so eine persönliche und emotionale Trauung mit einem herrlichen Ausblick auf den Schliersee. Genau als der Pfarrer die Trauung vollzog, hat es einen kurzen Regenschauer gegen. Dies hat aber der Stimmung keinen Abbruch getan und den Rest des Tages war herrlichstes Wetter.


Nach der Trauung die allen zu Tränen gerührt hat, haben das Brautpaar und die Gäste den Abstieg zur Stögeralm gemacht. Hier wartete schon der Sekt auf die Gäste. Nach den vielen Gratulationen hat Michael den obligatorischen Fassanstich gemacht. Es war eine morts Gaudi, wie man in Bayern sagt. Michael brauchte mehrer Schläge bis das Bier floss und musste sich die Kommentaren von seinen Freuden anhören. Es gab leckeren Sekt, Prosecco aus Italien (den echten Valdo) und antialkoholische Getränke. Es roch nach der zünftigen Brotzeit, Wurstplatten mit O´bazten und bayrische Brezeln. Für mich als gebürtige Bayerin heimatliche Gerüche. Es war so ein harmonischer Sektempfang und die bayrische Gemütlichkeit wurde wörtlich umgesetzt.

Die Zeit verflog wie im Flug und immer der traumhafte Ausblick über den Schliersee. Lea und Michael genossen die lockeren Gespräche mit ihren Gästen. Bevor wir den Aufstieg auf den Berg zum Brautshooting angingen, würde die Hochzeitstorte angeschnitten. Stillgerecht gab es den Kampf wer die Hand oben hat, aber Mädels es ist eigentlich egal, ihr wisst warum :-) Leider gibt es hier keinen Geschmackstest, aber es war alles sehr schmackhaft und es blieb nichts übrig.


Das Brautpaarshooting war in luftiger Höhe und Lea und Michael genossen die Auszeit sichtlich. Diese Bank lädt zum romantischen verweilen ein, was die zwei in Anspruch nahmen. Der Duft von Moos und den Wald herum wurde durch den Regenschauer bei der Trauung noch verstärkt. Lea verriet uns ihr kleines Geheimnis, dass sie im November Eltern werden. Gibt es den nichts schöneres. 


Als wir an der Stögeralm ankamen, waren die Gäste am lockeren Plauschen und wollte den Paar ihre Geschenke überreichen. Die Zeit verflog wie im Flug und es wurde Zeit für ein gemütliches Abendessen. Christina und ich saßen am Tisch mit den Großeltern. Die Trauzeugen haben den ganzen Tag uns liebevoll versorgt. Danke dafür.


Die Trauzeugen haben alle Gäste zusammengetrommelt für ein Gruppenfoto. Auch hier kam der Spaß nicht zu kurz. 

Ein gemütlicher Gastraum erwartete das Brautpaar und die Gäste. Auch hier viel Liebe zum Detail. Lea und Michael haben sich für ein bayrisches Menü entschieden, leider gibt es kaum Worte um den Geschmack und die Qualität des Essens zu beschreiben. Das Team der Stögeralm ist sehr eingespielt und der Koch eine Wucht.

Nach dem Abendessen haben Leas und Michaels Eltern liebevolle Wort vorgelesen. Es war ganz still im Raum und die Rührung war zu spüren. Es war das größte Geschenk für Lea und Michael. Der Eröffnungstanz war noch in der rührenden Stimmung. Danach war eine lockere Party. Der DJ gab alles und traf den richtigen Musikgeschmack und von Jung und Alt. Auch der Papa von Lea tanzt zu modernen Klängen, einige hielten einen netten Plausch draußen auf der Terrasse.

 

Christina und ich haben die Hochzeit um 23.30 Uhr verlassen, aber die Gäste und das Brautpaar bis in die Morgenstunden zünftig gefeiert. Es ist immer wieder schön, wenn man als Fotograf kommt und wie ein Freund geht.

Danke an Lea, Michael und ihre Gäste.


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